Veranstaltungshinweise

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Monat
Datum: 15 Mär 2019 18:00 - 19:00
Dauer: 1 Stunde

Informationsveranstaltung zur Technikerschule - Energiesparendes Bauen und Smart Energy

Beginn 18:00 Uhr

Auftaktveranstaltung des Anti-Rassismus-Projekts

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Am Montag startete am BSZ Neumarkt das vierzehntägige Anti-Rassismus-Projekt mit der Lesung „DAS ANDERE LEBEN – Kindheit im Holocaust“. Hierbei zogen der Schauspieler Thomas Darchinger und der Musiker Wolfgang Lackerschmid die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte des jungen litauischen Judens Solly Ganor in ihren Bann und machten Geschichte für die Jugendlichen lebendig.

Auftakt des Projekts stellte die Eröffnung durch den Schulleiter Albert Hierl und den Projektpaten Landrat Willibald Gailler dar. Herr Hierl betonte hierbei die Einzigartigkeit dieses Projekts und die Wichtigkeit, sich mit dem Thema Rassismus intensiv auseinanderzusetzen und machte deutlich, dass das Berufliche Schulzentrum Neumarkt bereits seit Jahren als Schule ohne Rassismus und Schule mit Courage ausgezeichnet ist. Landrat Gailler hob in diesem Zusammenhang in seinem Grußwort die Bedeutung von Wahlen hervor und rief zur Europawahl auf, um extremen Parteien eine Absage zu erteilen.

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Anschließend führte Thomas Darchinger mit den Worten „Man erfindet einen Feind, der an allem schuld ist. Das ist die Rechtfertigung für einen Diktator für das was er tut“ und einem Appell für die Demokratie in die Lesung ein. In einem kurzen Video wurde der Protagonist Solly vorgestellt, welcher den Holocaust überlebt hat und dessen Biografie hier erzählt wird ‒ ein Junge, der aus seiner Heimat vertrieben wird und schlussendlich im KZ Dachau landet.

 

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Lifestyle, Codes, Symbole und Strukturen von Rechtsradikalen

Ein Vortrag des Journalisten Thomas Witzgall

Sie hetzen gegen Ausländer, betreiben bei nächtlichen Fackelmärschen „Heldenverehrung“ von NS-Verbrechern und sind oft erschreckend jung. Thomas Witzgall beobachtet seit Jahren Mitglieder rechtsradikaler Gruppierungen in Bayern.

Im Rahmen des „Anti-Rassismus-Projekts“ berichtet er an der Berufsschule Neumarkt vor ca. 150 Schülern von seiner nicht ganz ungefährlichen Arbeit.

Thomas Witzgall ist Fachjournalist für Rechtsradikalismus und arbeitet auch für die Internetplattform „ENDSTATION RECHTS“, eine Internetseite, die tagesaktuell über Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Deutschland berichtet. Vielleicht ist diese Seite dem ein oder anderen Leser auch durch eine Comicfigur bekannt.

2008 startete unter dem Dach von „ENDSTATION RECHTS“ die satirische Kampagne mit der Comicfigur Storch Heinar. Unter Bezug auf die in rechtsextremen Kreisen sehr beliebte und identitätsstiftende Marke "Thor Steinar" karikiert sie die Rechtsextremen und ihre Rituale.

Herr Witzgall geht als Journalist u.a. zu rechten Kundgebungen und Konzerten und dokumentiert mit der Kamera die äußeren Zeichen der Teilnehmer: „Vom stereotypen Springerstiefelträger bis hin zum „Nipster“ einem Nazi, der sich wie ein angesagter Hipster kleidet“, sei alles dabei.

Dabei hält er Symbole, Banner, Kleidungsmarken, Buttons, Tattoos und Gürtelschnallen im Bild fest. „Denn die Vorstellung von Neonazis als Glatzköpfe mit Bomberjacken und Springerstiefeln ist falsch“, beschreibt Herr Witzgall seine Klientel, die es ihm nicht immer einfach mache, seine Arbeit zu erledigen.

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„2schneidig“ begeistert Schüler des BSZ Neumarkt

Knapp 200 Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen eines zweiwöchigen Antirassismus-Projektes am Beruflichen Schulzentrum an einem Workshop gegen Rassismus und Diskriminierung teil.

Ein außergewöhnlicher Besuch: Am 21.03 konnten sich die Schüler auf Martin Rietsch alias Sänger und Rapper „2schneidig“ freuen. Der Künstler hielt für unsere jungen Auszubildenden einen Workshop, bei dem er ein Gesellschaftsthema in den Vordergrund stellte. Er engagiert sich seit vielen Jahren gegen Rassismus und sprach auch über rassistisch begründete Vorurteile und Diskriminierung.

Sein Appell für Respekt und Menschlichkeit im Umgang miteinander in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft bewegte. Zur Sensibilisierung der Schüler für Alltagsrassismen trugen besonders eigene Erfahrungen, die der Musiker teilte, bei. Als Deutscher, der mit nigerianischen Wurzeln in der Bundesrepublik aufwuchs, machte 2schneidig bereits als Kind Erfahrungen mit Diskriminierung und Rassismus. Er selbst wurde früh, aufgrund seiner schwierigen Familiensituation, kriminell und lebte sogar teils auf der Straße. Der Künstler spricht sogar von mehreren Suizidversuchen im jungen Erwachsenenalter. Glücklicherweise schaffte Rietsch den Absprung. Gott sei Dank folgte eine Kehrtwende in seinem Leben. Heute steht er als Vorbild vor Kindern und Jugendlichen und setzt sich gegen Gewalt, Rassismus und Mobbing ein.

Seit Beginn seiner musikalischen Karriere ist 2schneidig parallel an Schulen in ganz Deutschland unterwegs, um Projekttage und Workshops für Kinder und Jugendliche aller Altersklassen zu gestalten. Themenschwerpunkte sind dabei sowohl Antirassismus, Antidiskriminierung und Antimobbing als auch Gewaltprävention, Sucht- und Drogenprävention. Und man muss wirklich zugeben, mit seiner Authentizität und offenen Sprache gelingt ihm das durchaus erfolgreich. Er begegnete den Schülern auf Augenhöhe; seine Ehrlichkeit und Leidenschaft trugen dazu bei, dass es nicht nur eine reine Vortragsveranstaltung war, sondern dass das Thema Antirassismus mit einem Zeichen für Menschlichkeit durch Leben und Emotionen gefüllt wurde. Jeden Einzelnen ermutigte 2schneidig zu Zivilcourage. Er bezog sein Publikum immer wieder spielerisch mit ein und machte deutlich, dass persönliches Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft zum Perspektivwechsel wichtige Voraussetzungen für einen respektvollen Umgang miteinander sind.

Carolin Dinauer

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Workshop gegen Rechtsextremismus am BSZ Neumarkt

Günter Kohl, Regionalbeauftragter für Demokratie und Toleranz setzt Zeichen und beeindruckt die Auszubildenden.

Das BGJ Agrar kam am 20.3. in den Genuss den Workshop von Herrn Kohl zu besuchen. Bereits zu Beginn der Veranstaltung gelang es dem Regionalbeauftragten für Demokratie und Toleranz das Publikum dank einer beeindruckenden PowerPoint Präsentation mit „Bildern rechter Gewalt“ zu fesseln. Genau diese Ausstellung gastiert übrigens im Moment im Rahmen des Antirassismus-Projektes in der Aula der Berufsschule.

Anschließend versucht Kohl den angehenden Landwirten spielerisch und provokativ das Thema Diskriminierung näher zu bringen.

Hierbei startet er mit der Interpretation der Schülernamen. Dadurch gewinnt er das Vertrauen der Schüler. Schnell stellen die Auszubildenden fest, dass kaum ein Name innerhalb der Klasse von deutschem Ursprung ist. Die meisten Namen wurden von anderen Kulturreligionen übernommen.

Zahlreiche Arbeitsaufträge für die Schüler folgten. Hierbei nutzt Kohl immer wieder die provokative und spielerische Art, welche die Klasse zum Staunen und Nachdenken bringt.

Einer der Aufträge Kohls lautete:

„Welche Eigenschaften haben Deiner Meinung nach Ausländer?

Welche Eigenschaften haben Deiner Meinung nach die Deutschen?

Kreuze max. fünf Eigenschaften an.“

Brav erfüllten die meisten Schüler den Arbeitsauftrag. Im Anschluss wertete der Referent die Eigenschaften aus und gab jedem Schüler einen Zettel mit dem Testergebnis in die Hand. Alle Schüler, welche fleißig Kreuze setzten, haben den Test nicht bestanden. Nur diejenigen, die sich trauten, dem Arbeitsauftrag zu widersetzen bestanden den Test. Zuerst waren die Schüler schockiert. Sie sagten: „Aber wir haben ja nur das gemacht, was Sie gesagt haben. Wir sind es gewohnt Arbeitsaufträge zu erfüllen.“

Doch schnell wurde den Schülern klar, was Kohl mit seiner Veranstaltung vermitteln will.

Es folgten viele weitere Rollenspiele, bei denen die Schüler sicherlich ganz viel Erfahrung mit nach Hause nehmen konnten, um künftig dem Thema „Diskriminierung aufgrund verschiedenster Eigenschaften“ anders zu begegnen.

Carolin Dinauer

1. Platz beim Preis der Bayerischen Wirtschaftsschulen

Herzlichen Glückwunsch zum Platz 1 beim Preis der Bayerischen Wirtschaftsschulen!

Mit dem Thema "Cybermobbing" erreichten die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse der Mittelschule West und die 7. Klasse der Wirtschaftsschule, mit ihren Lehrkräften, den 1. Platz. Frau Gebauer nahm den Geldpreis im Wert von 750 € am 23. März, am 16. Tag der Bayerischen Wirtschaftsschulen, in Bad Aibling in Empfang.

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Werksbesichtigung Firma Max Bögl

Am 05.03.2018 besuchten die ET1 und ET2 der staatlichen Fachschule für Smart Energy Neumarkt die Baufirma Max Bögl.

In der ersten Hälfte des Vortrags wurde uns ein Überblick über die Firma und deren aktuellen Projekte verschafft, z.B. der „Europatunnel“ von Deutschland nach Dänemark, Modulwohnungsbau, Straßen-, Brücken-, Hoch- und Tiefbau sowie erneuerbare Energieerzeugende Anlagen im Bereich Wind- und Wasserkraft.

Die anschließende Werksbesichtigung umfasste die Bereiche des Stahl- und Betonbaus. Hierbei wurde uns ein Einblick in die Arbeitsweise und Größe des Standorts Sengenthal gegeben.

Nach einer kurzen Stärkung ging es mit der zweiten Hälfte der Vorträge im Konferenzraum weiter. Der Leiter der Elektroabteilung stellte uns seinen Tätigkeitsbereich die Windkraft vor. Anschließend wurde uns die Abteilung der technischen Gebäudeausrüstung vorgestellt. Dort geht es hauptsächlich um die elektrische Planung und Überwachung von Anlagen und Gebäuden.

Zuletzt wurden uns Projekte zur Modernisierung der elektrischen Infrastruktur des Werkes präsentiert. Diese wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit sowie eines Werksstudentenprojekts erarbeitet und realisiert.

Unser Fazit zur Werksbesichtigung fällt durchweg positiv aus. Die Vorträge und Präsentationen waren inhaltlich und fachlich informativ und überzeugend.

Vielen Dank für den informativen Tag und für die Gastfreundschaft.

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Freisprechungsfeier Oberpfalz

Wie es schon seit Jahrzehnten im Kaminkehrerhandwerk Tradition ist, wurden im Ausbildungszentrum Mühlbach vier Schornsteinfegerinnen und zwölf Schornsteinfeger freigesprochen.

Aus Wertschätzung für die erbrachten Leistungen findet diese Veranstaltung immer in einem feierlichen Rahmen statt. Von allen Rednern wurden die erbrachten Leistungen, die zum Teil sehr gut waren, gewürdigt.

Der stellvertretende Landrat Himmler stellte fest, dass die Berufsbezeichnung Kaminkehrer nicht mehr der eigentlichen Profession entspricht. Der Kaminkehrer hat sich mehr und mehr zum Fachmann in Energiefragen und Umweltschutz entwickelt. Dies ist in der heutigen Zeit umso wichtiger, da die Schonung der Ressourcen ein Beitrag zur Sicherung unserer Zukunft ist. Ferner forderte er die neuen Gesellen auf, sich in der Gesellschaft zu engagieren, in welchen Bereichen auch immer.“ „Sie haben es in ihrer Hand wie unsere und ihre Zukunft aussehen wird.

Der dritte Bürgermeister der Stadt Dietfurt gab zu bedenken, dass die Absolventen mit ihren Entscheidungen ihre eigene Lebensgeschichte schreiben und bestimmen werden.

OStD. Albert Hierl gab den Gesellen einen Ratschlag von Otto von Bismarck mit auf den Weg, nicht nur aus den eigenen Erfahrungen zu lernen, sondern mehr von den Erfahrungen anderer.

OM Peter Wilhelm lies die angehenden Gesellen sich von ihren Plätzen zu erheben und sprach sie feierlich frei.

Nach einem Schluck aus dem Zunftkrug erhielten die Schüler ihre Gesellenbriefe überreicht. Die guten schulischen Leistungen konnten in der Gesellenprüfung bestätigt werden.

Die Jahrgangsbesten waren Maria Bierschneider, Ausbildungsbetrieb Wolfgang Hahn, gefolgt von Sebastian Peintinger, Ausbildungsbetrieb Heinrich Eckl, der die Oberpfalz im Leistungswettbewerb vertreten wird und Lukas Leger, Ausbildungsbetrieb Christian Bauer.

Die musikalische Umrahmung der Freisprechung durch Momentmusik, F. Scheffler und C. Böhm gab der Veranstaltung eine besondere Note.

Im Anschluss wurden alle Anwesenden vom Lehrlingswart, Herrn Harald Hofmeister, in die Kantine des Ausbildungszentrums Mühlbach eingeladen.